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Das Info Radio war beim lebendigen Adventskalender:

 

Der lebendige Adventskalender im Sprengelkiez 2017: Eine liebenswerte Tradition

 

Von Mary Pfahl

 

Als ich im Jahre 2008 in den Sprengelkiez zog, war ich vom kulturellen Leben und dem nachbarschaftlichen Zusammenhalt sofort angetan. Kein Wunder also, dass mir auch die Idee vom jährlich stattfindenden lebendigen Adventskalender gut gefiel. Seit dieser Zeit bin ich daher regelmäßig mit dabei. Entweder als Gastgeber oder als Besucher, der seine Nachbarn gerne näher kennenlernen möchte.

Den lebendigen Adventskalender im Sprengelkiez darf man gut und gerne als eine wahre Tradition bezeichnen. Schließlich öffnen Vereine, Kirchengemeinden, aber auch Bürgerinnen und Bürger bereits seit 15 Jahren im Dezember ihre Tür für alle Nachbarn und interessierten Gäste.

Auch 2017 wird es wieder einen lebendigen Adventskalender im Sprengelkiez geben. Viele Nachbarn, Vereine, Geschäfte und Kirchen haben bereits zugesagt und freuen sich auf nette Gäste, die die besinnliche Zeit gemeinsam begehen und genießen wollen. 

Nur eines - und das ist sehr traurig - wird im Jahr 2017 nicht mehr so sein, wie in den vergangenen Jahren. Mitorganisator Klaus Wolfermann wird nicht mehr mit dabei sein können - weder als Gastgeber, noch als Besucher, da er vor einiger Zeit verstorben ist. Er hätte sich jedoch gewünscht, dass die Tradition lebendiger Adventskalender im Sprengelkiez weiterlebt. Damit das gewährleistet ist, werden in Zukunft freiwillige Nachbarinnen und Nachbarn gesucht, die die Organisation und Planung gemeinsam übernehmen wollen. Siemen Dallmann, der sich auch in diesem Jahr wieder darum gekümmert hat, steht natürlich gern auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.

Bevor es jedoch an die Organisation des lebendigen Adventskalenders 2018 geht, öffnen sich in diesem Jahr erst einmal wieder viele Türen hier im Sprengelkiez. Das Angebot ist auch in diesem Jahr wieder vielfältig, sodass ich wieder gar nicht wissen werde, wo ich zuerst hingehen soll. Gemeinsam mit lieben Nachbarn wird gesungen, gebastelt, geschlemmt, in weihnachtlichen Erinnerungen geschwelgt oder einfach nur geredet.

Ich freue mich jetzt schon darauf. Und in einem bin ich mir sicher. Bei jeder Tür, die sich in diesem Jahr im Dezember im lebendigen Adventskalender im Sprengelkiez öffnet, wird einer mit am Tisch sitzen - Klaus Wolfermann!

Das Programm für 2017 finden Interessenten wie gewohnt online auf                www.lebendiger-adventskalender-online.de . Auch wird es wie immer in gedruckter Form im Kiez ausliegen, etwa in der Ostergemeinde und im Nachbarschaftsladen in der Sprengelstraße.

Zum Ende dieses Artikels bleibt mir nur noch einen Wunsch zu äußern - nämlich, dass diese lieb gewonnene Tradition „Lebendiger Adventskalender“ noch mindestens weitere 15 Jahre ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens und nachbarschaftlichen Zusammenhalts im Sprengelkiez bleiben wird.

 

 

 

Auch 2010 hat der Lebendige Adventskalender wieder Kiezbewohner einander näher gebracht

Bericht von Siemen Dallmann

Auch im 8. Jahr nutzten im Dezember 2010 wieder über 700 Bewohner die 31 Gelegenheiten beim lebendigen Adventskalender im Sprengelkiez und besuchten ihre Nachbarn.

Neben vielen Projekten und weiteren Aktionen im Verlauf des Jahres 2010 war einer der Höhepunkte der „Lebendige Adventskalender“ im Dezember. Vom 01 bis zum 24. Dezember trafen sich Kiezbewohner bei der Familie eines Gastgebers, Vereines, Institution oder Gewerbetreibenden. Dort wurden Weihnachtslieder vorgetragen, Geschichten erzählt, Gedichte vorgetragen, gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und Weihnachtsgestecke gebastelt. Es wurde Punsch getrunken am Schwedenfeuer, auch gab es ein Wohnzimmerkonzert, und es wurden Kiezfilme geschaut oder es gab einfach nur nette Gespräche mit Nachbarinnen und Nachbarn. Ein Höhepunkt war unter anderem der Benefiz Abend in der Osterkirche, zu Gunsten der Straßenkinder in Sierra Leone Hier kamen ca. 100 Menschen zusammen und spendeten ca. 250€ an ComDo – Berlin für die Arbeit mit den Straßenkindern in Sierra Leone.

Zum Naschen gab es Plätzchen, die manchmal sogar in der Vorweihnachtszeit gemeinsam gebacken wurden. Es gab aber auch einige Male herzhaftes aus der Heimat. Der jüngste Besucher war ca. 5 Monat und die Älteste 94 Jahre alt, auch waren 2010 viele Migrantinnen und Kinder unterwegs um ihre Nachbarn besser kennen zu lernen. Es gab aber auch viele neue Gesichter zu entdecken. Wir hoffen alle euch bei anderen Gelegenheiten im Kiez wieder zu treffen.

Es waren bei Wind und Wetter fast immer mindestens 20 bis 22 Personen, teilweise sogar über 70 Nachbarn im Sprengelkiez unterwegs. Dass so viele Kiezbewohner Gefallen daran fanden, sich jeden Abend in einem anderen Haus zu treffen und sich gemeinsam auf Weihnachten und den Jahreswechsel einzustimmen oder einfach nur ihre Nachbarn besser Kennen zu lernen, damit hatten wir nicht gerechnet. Vor allem viele Menschen aus der direkten Nachbarschaft hatten sich zu den Terminen eingefunden: "Für sie war es offenbar eine schöne Gelegenheit“, sich auch in der dunklen Jahreszeit zu treffen, und besser Kennen zu lernen. Überall fühlte man sich gut aufgenommen und herzlich Willkommen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Lebendigen Adventskalender 2011. Wer hier auch seine Tür öffnen möchte, kann sich jeder Zeit täglich ab 12.00 Uhr bei Klaus Wolfermann unter 4531349 melden.

Noch mal ein großes Dankeschön an alle Gastgeberinnen und Gastgeber, allen Besuchern und allen Helferinnen im Hintergrund, ihr habt aus dem Lebendigen Adventskalender, ein erfolgreiches und dauerhaftes Projekt im Sprengelkiez gemacht. Dankeschön auch an Aktiv im Kiez e.V. die seit 3 Jahren das Projekt Lebendiger Adventskalender mit eurer Unterstützung organisieren.

 

 

Der Lebendige Adventskalender öffnet auch 2008 wieder seine Türen

 

Klaus Wolfermann/Siemen Dallmann

 

Nun schon im 6. Jahr, findet in unserem Kiez "Der Lebendige Adventskalender" statt. Vom 1. bis zum 24. Dezember 2008 geht jeden Tag irgendwo im Sprengel-Kiez mindestens eine Tür auf, und die Nachbarinnen und Nachbarn sind eingeladen, ein kleines Geschenk mitzubringen, einzutreten und sich überraschen zu lassen.

Insgesamt öffnen sich in diesem Jahr 33 Türen zu unterschiedlichen Zeiten.

Dieses Jahr öffnen 4 türkische Familien ihre Türen und laden uns ein, sie und ihre Kultur kennen zu lernen.

Zum ersten mal öffnet auch ein afrikanischer Nachbar seine Wohnungstür, um uns Weihnachtsbräuche aus Afrika näher zu bringen.

Im SprengelHaus können wir am 22.12  etwas zum jüdischen Lichterfest Chanukka erfahren.

In der Osterkirche gibt es am 05.12.  ab 20.00 Uhr ein Konzert mit Robert & Friends und anschließend wird  im  „Ufer Cafe“  in den Nikolaus hineingefeiert.

Am Samstag, den 13.12. ab 18.00 Uhr laden Wolfgangs Freunde zum Gedenken an Wolfgang ins SprengelHaus ein. Ab 21.00 Uhr wird bei Ernst  mit Live Musik vom Liedermacher Herrmann gefeiert.

Zwei Projekte, „Frauentee“(15.12.) und „Arbeitslose helfen Arbeitslosen“(10.12.) stellen sich vor und laden ein vorbeizukommen.

Mary und Mandy, zwei Liedermacherinnen, seit August Neubürger im Sprengelkiez, fanden die Idee vom lebendigen Adventskalender so gut, das sie sofort mit machen wollten, und am 24. 12.zu sich einladen.

Den Abschluss macht am 24.12. um 23.00 Uhr die Osterkirche mit einer Mitternachtsmesse.

Es gibt Neues und uns Bekanntes, für jeden von uns sollte etwas dabei sein.

Wir hoffen, viele von euch neugierig gemacht zu haben, und dass wir uns in der Adventszeit

an vielen Türen im Kiez treffen und kennen  lernen werden.

Ziel der Veranstaltung ist, aus Unbekannten Bekannte zu machen, damit das Leben im Kiez sympathischer wird.“ Menschen sind ja wie Bücher: man muss die schlechten Seiten umblättern, um zu den guten Seiten zu gelangen. Dazu muss man sich Zeit nehmen. Es lohnt sich“. (Klaus Wolfermann)

Gefördert wird das Projekt auch dieses Jahr vom QM Sparrplatz (QF 1)und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung aus dem Programm "Soziale Stadt".Es wird getragen und organisiert vom Kiez-Rat, der Freiwilligenagentur und dem Projekt „Arbeitlose helfen Arbeitslosen“. Um die Anwerbung der Gastgeberinnen und Gastgeber kümmerte sich auch in diesem Jahr Klaus Wolfermann. Den Flyer der Gastgeber gestaltete Erhard Bartels von AhA, die Verteilung der Flyer und das Anbringen der Plakate werden von der Freiwilligenagentur und „Arbeitslose helfen Arbeitlosen“ durchgeführt.

Dieses Jahr wird das komplette Programm  auch im Kiezboten abgedruckt.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass diese Form der Abendgestaltung immer noch attraktiv ist. Man braucht  nur seine Tür aufzumachen, die Nachbarn hereinzubitten und sich überraschen lassen, wer dann da so kommt. So ein Abend kostet fast nichts, ist in jedem Fall spannend und bringt fast allen Freude – eigentlich eine viel zu gute Idee, als dass man bis zum nächsten Dezember warten müsste. Klaus Wolfermann hatte schon im letzten Jahr die Idee, im Sommer Hof- und Gartenfeste nach den selben Prinzipien zu organisieren. Vielleicht können wir im nächsten Jahr diese Idee auch zusammen in die Tat umsetzen: "Hof-Feste im Kiez".

Meldet euch doch einfach bei Klaus Wolfermann, bitte abends unter 453 13 49 oder im SprengelHaus/ Nachbarschaftsladen in der Sprengelstrasse 15


An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön, an alle Gastgeberinnen und Gastgeber, ohne Euch würde es den „Lebendigen Adventskalender“ nicht geben.